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Braniewo (Braunsberg)

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Örtliche Geschichte des Post- und Reisewesens um 1800
Bezug zu Maria Pawlowna
Sehenswertes in Braniewo (Braunsberg)
Örtliche Geschichte des Post- und Reisewesens um 1800

Die Stadt ging 1773 von Polen (Ermland) an Preußen über und bekam noch im gleichen Jahr ein preußisches Postamt (Peter Feuser, Werner Münzberg, Deutsche Vorphilatelie, Peter Feuser Verlag, 2000, S. 142). Als Postamt wurde es 1850 der Oberpostdirektion Königsberg zugeordnet.

Um 1812 gingen folgende Course durch Braunsberg bzw. von dort ab: fahrender und reitender Post-Cours von Berlin über Danzig/Konitz nach Königsberg und Kariolpost von Braunsberg nach Gutstadt (Wilhelm Heinrich Matthias, Darstellung des Postwesens in den Königlich Preussischen Staaten, mit Anhang, Erster Band, Berlin 1812, S. 137). Dem Postamt Braunsberg wurden die Postwärterämter Mehlsack, Mühlhausen und Wormdit untergeordnet.

„Braunsberg, eine ziemlich große mit Mauern umgebene Stadt an der Passarge, welche eine Meile davon in das frische Haf gehet, und die Handlung des Ortes sehr befördert. Sie gehörte ehemals zur Hanse, zählt gegenwärtig 4400 Einwohner, hat ein katholisches akademisches Gymnasium und andere katholische Institute, und treibt, unter andern, einen starken Garnhandel.“, so wurde die Stadt 1802 beschrieben (Sotzmann, Daniel Friedrich: General-Karte von den sämtlichen Königlich Preussischen Staaten 1802, Repertorium von Adam Christian Gaspari. Neu bearbeitet und erläutert von Wolfgang Scharfe, Berlin 1981, Erster Abschnitt, S. 15).

Bezug zu Maria Pawlowna

In seinem Reisetagebuch notierte Carl Friedrich am 25. Oktober 1804: „Wir kamen den Abend um 5. Uhr in Braunsberg an, wo wir die Nacht bleiben werden, und wo weiter nichts vorfiel, als daß bald nach unserer Ankunft der hier commandirende General v[on] Dierecke [recte Diericke] mit mehreren seiner Officiere zu uns kam.“ (LATh – HStA Weimar, HA A XXII, Nr. 373, Bl. 104´).

Die Reisegesellschaft übernachtete in Braunsberg und entrichtete an den Wirt Rehsel, der vermutlich die Poststation verwaltete, 72 Thaler (LATh – HStA Weimar, Fürstenhaus, HA A 184, Bl. 107´).

Sehenswertes in Braniewo (Braunsberg)

Braniewo (ehem. Braunsberg) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren mit 17.000 Einwohnern. Durch das Stadtgebiet fließt der Fluss Passarge, der im sieben Kilometer entfernten Frischen Haff mündet. Die Grenze zur russischen Exklave des Kaliningrader Gebiets verläuft sechs Kilometer weiter östlich.

Stadtmauer und Türme
Die Stadt entstand um 1240, als der Deutsche Orden eine Festung aufbaute. Daneben gründeten die Kaufleute eine Marktsiedlung. Im Mittelalter galt Braniewo als Seestadt und gehörte zu Hanse. Die Stadt gehörte abwechselnd zum Preußischen Bund oder zum Königreich Polen. Ab dem 16. Jh. war die Stadt durch die Jesuiten ein wichtiges Bildungszentrum, das für den östlichen Ostseeraum von Bedeutung war. Nach der polnischen Teilung kam Braniewo (Braunsberg) zu Preußen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt stark zerstört. 1945 wurde Braniewo an Polen angegliedert und ist die Grenzstadt zur Kaliningrader Exklave von Russland.

Einige Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und Türme, wie der Rossmühlenturm oder der Pfaffenturm, sind im Stadtbild zu sehen. Auch ein Burgtor ist als einziger Bauteil der Bischofsburg erhalten geblieben.

Stadtmauer mit Pfaffenturm in Braniewo

Rossmühlentor in Braniewo

Katharinenkirche (Bazylika św. Katarzyny Aleksandryjskiej)
Die Ursprünge der Kirche gehen auf 1346 zurück, 1426 erfolgte der Bau des 60 Meter hohen Kirchturms. 1726 wurde eine Glocke gegossen. Sie galt als musikalisch wertvollste Glocke Ostpreußens. Napoleon war von der Glocke so begeistert, dass er sie nach Frankreich mitnehmen wollte, was ihm aber nicht gelang. 1942 wurde die Glocke zur Metallsammlung konfisziert und nach Hamburg gebracht. Sie kam später in das Neue Benediktiner Kornelimünster bei Aachen, so entging die Glocke der Vernichtung 1945. Die Kirche ist eine der größten Kirchen in der Umgebung. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und in den 1980er Jahren wiederaufgebaut.

Katharinenkirche in Braniewo

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